News

Ausgezeichnetes Ideenmanagement

Eine zündende Idee

Die DekaBank hat für ihr Ideenmanagement den „DeutschenIdeenPreis 2011“ in der Kategorie Banken, Versicherer und Finanzdienstleister des Deutschen Instituts für Betriebswirtschaft erhalten. „Das Deka-Konzept ist durch Integration, Flexibilität, Tempo und Transparenz die Benchmark in seiner Branche“, heißt es in der Begründung des Instituts. Bei der DekaBank können Mitarbeiter und Kunden Verbesserungsvorschläge und Beschwerden einreichen. Nach deren Analyse nimmt das Ideen- und Beschwerde-management Kontakt mit der jeweiligen Fachabteilung auf. Die starke Vernetzung in die Facheinheiten gewährleistet, dass Verbesserungen schnell in den regulären Geschäftsablauf der Bank übernommen werden. Neben zahlreichen Ideen der Mitarbeiter zur Optimierung interner Prozesse sowie Vorschlägen zum Kundenservice werden zunehmend Umweltideen eingereicht – und umgesetzt. Eine neue Dienstreiseregelung sorgt zum Beispiel dafür, dass weniger CO2 ausgestoßen wird. Seit Juli 2010 setzt die DekaBank für Botenfahrten Erdgasautos ein, die umweltfreundlicher und günstiger sind. Auf Anregung von Kunden hat die DekaBank außerdem den Jahresdepotauszug neu gestaltet: Für den Kunden ist direkt ersichtlich, welche Beträge an welcher Stelle in der Einkommensteuererklärung angegeben werden müssen. Auch die Abrechnungsweise der jährlichen Depotgebühr findet auf Wunsch zahlreicher Anleger seit diesem Jahr per Lastschrift vom Girokonto statt anstelle des früheren Anteilverkaufs. Und Wertpapierabrechnungen bis zu einem Verkaufswert von 50.000 Euro erfolgen über die Kontoauszüge und werden nicht mehr separat versandt – auch das schont die Umwelt.

Die Zahl

11

Um 11 Prozent werden die deutschen Exporte laut aktuellem Außenwirtschaftsreport des Bundesverbands der Deutschen Industrie (BDI) in diesem Jahr wachsen. Zuletzt hatte der BDI eine Zunahme um etwa 7,5 Prozent erwartet. Damit würden die Ausfuhren stärker steigen als der Welthandel, der dem Internationalen Währungsfonds zufolge in diesem Jahr um 7,4 Prozent zulegt.

Buchtipp

Was ich gerade lese: „Verändert euch! Das Manifest zur Energiewende“

Stefan Schulze-Hausmann

ist Moderator bei ZDF und 3sat und Initiator des Deutschen Nachhaltigkeitspreises

„Verändert euch!
Das Manifest zur Energiewende“

Aufbau Verlag,
240 S., 14,99 Euro,
ISBN 978-3-35-102742-1

Der Titel „Verändert euch!“ klingt nach eindimensionaler Parole. Doch die Autoren des Sammelbands, der nach der Katastrophe von Fukushima erschienen ist, setzen auf die Kraft der Argumente. In 20 kurzen Texten – die meisten davon Erstveröffentlichungen – beleuchten sie Aspekte des Ausstiegs aus der Atomkraft: etwa eine kurze Geschichte der Störfälle, Lobbystrukturen, das Problem der Endlagerung, terroristische Angriffe, persönliche Erfahrungen mit dem Energiesparen und Beispiele von Gemeinden, die mit einem selbstbewussten „Wir fangen dann schon mal an“ die Energiewende eingeleitet haben. Man muss die Standpunkte der Autorinnen und Autoren – darunter Journalist Hans Leyendecker, Theologe Friedrich Schorlemmer, Philosoph Richard David Precht oder Entertainerin Gayle Tufts – nicht zwingend teilen. Aber sie geben Anregungen, anhand derer sich die eigenen Positionen prüfen lassen.

Fondsanlage

Deutsche Wirtschaftsstärke

Die Wirtschaftserholung spiegelt sich auch in der Performance von Investmentfonds wider. Insbesondere Aktienfonds mit Anlageschwerpunkt Deutschland haben in den vergangenen zwölf Monaten hohe Renditen erzielt: Um knapp 23 Prozent ist ihr Wert im Schnitt gestiegen. Auch langfristig spielen diese Fonds ihre Renditestärke aus. So beträgt die durchschnittliche jährliche Performance nach 20 Jahren rund 7 Prozent. Ähnlich entwickelten sich Mischfonds mit Schwerpunkt Aktien. Aus 10.000 Euro wurden innerhalb von 30 Jahren über 124.000 Euro.*
* Die angegebene Wertentwicklung ist kein verlässlicher Indikator für die zukünftige Wertentwicklung.

Nachhaltigkeits-Rating

„Prime“-Status für DekaBank

Die DekaBank hat beim Corporate Rating von Oekom Research zum ersten Mal den sogenannten „Prime“-Status erreicht. Damit gehört der zentrale Asset Manager der Sparkassen-Finanzgruppe in Sachen Nachhaltigkeit zu den richtungsweisenden Unternehmen seiner Branche. Im Rahmen des laufenden Aktualisierungsprozesses stufte Oekom, eine der weltweit führenden Ratingagenturen im nachhaltigen Anlagesegment, das Unternehmen um eine Stufe von „C-“ auf „C“ herauf. Damit empfiehlt die Ratingagentur Produkte der DekaBank für Investoren, die bei ihren Investments soziale und ökologische Aspekte berücksichtigen (-> „Strategisch verankert“).

Ökologisch fernsehen

Energie-Label für TV-Geräte

Je moderner der Fernseher, desto weniger Energie verbraucht er. Im Schnitt benötigt ein Gerät, das 2010 gekauft wurde, 20 Prozent weniger als eines von 2008. Ab 30. November 2011 gibt das EU-Energie-Label Auskunft über den Verbrauch jedes einzelnen Geräts. Auf dem Siegel stehen die wichtigsten Informationen zur Energieeffizienz, ähnlich wie bei Kühlschränken oder Waschmaschinen.

Smart Grids

Intelligent vernetzt

Durch eine intelligente Infrastruktur könnte Deutschland jedes Jahr rund 60 Milliarden Euro einsparen, berechnete der Bundesverband Informationswirtschaft, Telekommuni-kation und neue Medien (Bitkom). Dem würde eine einmalige Investitionssumme von etwa 130 Milliarden Euro gegenüberstehen. Einsparpotenzial schlummert im Bereich der Energieversorgung (-> „Das Rad der Zeit“), aber auch im Verkehrs-, Bildungs- und Gesundheitswesen sowie bei Behörden.
Verkehr

Einsparung: 11 Milliarden Euro pro Jahr

Durch eine bundeseinheitliche Steuerung könnte der Verkehr je nach Situation auf verschiedene Transportmittel und -wege verteilt werden. Das entlastet die Straßen und senkt die Unfallgefahr.

Gesundheit

Einsparung: 30 Milliarden Euro pro Jahr

Eine gemeinsame elektronische Kommunikationsplattform erlaubt den sicheren Transfer und die Speicherung medizinischer Daten.

Energie

Einsparung: 10 Milliarden Euro pro Jahr

Smart Grids ermöglichen die Steuerung elektrischer Geräte, sodass sie genau dann Strom verbrauchen, wenn er besonders billig ist und umweltfreundlich produziert werden kann.

Behörden

Einsparung: 9 Milliarden Euro pro Jahr

In einem virtuellen Verwaltungsraum, in dem alle Behörden miteinander vernetzt sind, können Anfragen und Anträge schneller bearbeitet werden.

Bildung

Einsparung: 3,2 Milliarden Euro pro Jahr

Ein flächendeckendes E-Learning-Angebot würde die derzeit stark nachgefragten deutschen Hochschulen entlasten.

Fifa Frauen-Fußballweltmeisterschaft

Japan überrascht

In der fondsmagazin-Ausgabe 2/2011 forderten wir unsere Leser auf, ihren WM-Tipp abzugeben. 84 Prozent der Teilnehmer setzten auf einen deutschen Erfolg, weit abgeschlagen mit 9 beziehungsweise 4 Prozent wurden Brasilien und die USA erwartet – die Japanerinnen hatte niemand auf der Rechnung. Die „Nelken“, wie die japanische Fußballnationalmannschaft der Frauen auch genannt wird, überraschten auch die DekaBank-Volkswirte, die in ihrer statistischen WM-Prognose ebenfalls Deutschland als klaren Favoriten sahen. Sie tippten Platz vier für Japan. Fünf Leser konnten sich über je einen WM-Ball freuen, die wir unter allen Teilnehmern der Umfrage verlost haben.

Investment in Nachhaltigkeit

DekaBank finanziert Windpark

Die DekaBank und 15 weitere Kreditgeber finanzieren mit gut 1 Milliarde Euro einen der ersten Offshore-Windparks in der deutschen Nordsee – die DekaBank ist mit rund
41 Millionen Euro an der Finanzierung beteiligt. „Global Tech l“ besteht aus
80 Windenergieanlagen der 5-Megawatt-Klasse und verfügt nach Fertigstellung über eine installierte Gesamtleistung von 400 Megawatt. Nach derzeitigem Planungsstand soll die Offshore-Anlage Ende 2012 ans Netz gehen und im Vollausbau ab 2013 jedes Jahr Strom für umgerechnet 445.000 Haushalte mit einem durchschnittlichen Verbrauch von 3.130 Kilowattstunden produzieren. Die rund 41 Quadratkilometer große Fläche von „Global Tech I“ befindet sich – außerhalb von Meeresschutzgebieten – ungefähr
180 Kilometer vor Bremerhaven und 138 Kilometer vor Emden.

EC-Karte mit Funk-Chip

Im Vorbeigehen bezahlen

Sparkassenkunden können mit ihrer EC-Karte bald kontaktlos bezahlen. Wo die entsprechenden Terminals vorhanden sind, werden Pin-Nummer und Unterschrift überflüssig – die Karte wird vor das Terminal gehalten und der Betrag per Funk-Chip beglichen. Besonders bequem ist das dort, wo viel los ist, etwa beim Mittagessen in der Kantine oder am Ticketschalter im Bahnhof. Ein Mindestabstand von zehn Zentimetern zwischen Karte und Terminal verhindert unbeabsichtigtes Bezahlen. Ende 2011 beginnen Sparkassen in den Pilotregionen Hannover, Braunschweig und Wolfsburg mit dem Umtausch der Sparkassen-Cards.

Treibstoffinnovation

Neue Chance für Wasserstoff

Die Zukunft gehört den Elektroautos, so fordert es die Bundesregierung, die die Elektroflotte in den kommenden Jahren stark vergrößern möchte. Das Problem bei den aktuellen Modellen ist die geringe Speicherkapazität der Akkus. Größeres Potenzial hat die Brennstoffzelle, die Wasserstoff in Strom umwandeln kann. Allerdings können hier die Tanks gefährlich werden, da 700 Bar Druck oder eine Wasserstofftemperatur von minus 260 Grad Celsius nötig sind, um eine ausreichende Kraftstoffmenge unterbringen zu können. Forscher der Uni Erlangen-Nürnberg haben jetzt eine Methode entwickelt, die Wasserstoffautos zum Durchbruch verhelfen könnte. Sie verwenden Carbazol als Trägerflüssigkeit, die den Wasserstoff speichert und sich so einfach wie herkömmlicher Sprit tanken lässt. Carbazol kann bei vergleichbarem Volumen mehr Energie speichern als Batterien oder flüssiger Wasserstoff. Bis zum Serieneinsatz werden aber noch einige Jahre vergehen.

Gesetzliche Rente

Renten steigen nur mäßig

Nach einer Nullrunde im Jahr 2010 wurde die gesetzliche Rente im Juli 2011 wieder erhöht. Die Anhebung blieb mit 0,99 Prozent jedoch deutlich hinter der Teuerungsrate wie auch hinter der Entwicklung des Lohnniveaus zurück. Daran gemessen hätten die Renten um 1,99 Prozent steigen müssen. Grundsätzlich werden die Renten jedes Jahr angepasst. Basis ist die Entwicklung der Bruttolöhne und -gehälter pro Kopf im Vorjahr. Da diese im Krisenjahr 2009 sanken, konnten auch die Rentenzahlungen nicht erhöht werden. Sie hätten sogar gekürzt werden müssen. Dies wurde durch die „Rentengarantie“ der Bundesregierung verhindert.

Geldanlage

Süddeutsche spontaner

Geldanlage ist Kopfsache. Relativ spontan sind die Menschen im Süden Deutschlands – knapp ein Viertel von ihnen trifft Anlageentscheidungen nach Bauchgefühl. Das ergab eine repräsentative Umfrage des Psephos-Instituts im Rahmen der BVI-Initiative „Investmentfonds. Nur für alle.“ Im Rest der Republik hören 5 bis 9 Prozent auf ihren Bauch.