
Die Deka Investment GmbH ist von der Ratingagentur Morningstar als „Bestes großes Rentenfondshaus“ in Deutschland unter 16 Anbietern ausgezeichnet worden. Nach Platz zwei im Vorjahr gelang dem Team um Frank Hagenstein, Geschäftsführer der Deka Investment GmbH und Leiter Rentenfondsmanagement, nun der Sprung an die Spitze. „Diese Verbesserung ist eine außerordentliche Leistung, insbesondere mit Blick auf das schwierige Rentenumfeld 2008“, sagt Oliver Behrens, Vorstandsmitglied der DekaBank und verantwortlich für das Geschäftsfeld Asset Management Kapitalmarkt. „Der Gruppensieg bei den großen Anbietern über fünf Jahre zeigt klar, dass wir durch aktives Management in unterschiedlichen Marktphasen einen Mehrwert erzielen können.“ Morningstar hebt vor allem die überdurchschnittliche Wertentwicklung der Rentenfonds in den Jahren 2008 und 2009 hervor. Diese beiden Jahre waren von stark gegensätzlichen Entwicklungen an den Rentenmärkten gekennzeichnet und stellten deshalb für die Marktteilnehmer eine besondere
Herausforderung dar. „Wir haben bereits frühzeitig damit begonnen, die Risiken in unseren Fonds abzubauen und unsere Gewichtungen von Covered Bonds und Unternehmensanleihen zu reduzieren“, erläutert Frank Hagenstein. „Im ersten Quartal 2009 haben wir die Chancen genutzt und unter anderem amerikanische Finanztitel und zyklische Konsumwerte mit attraktiven Risikoprämien erworben.“
Die Urlaubszeit beginnt, da ist es gut, die Rechte bei Gepäckverlust oder -verspätung zu kennen. Kommt der Koffer nicht an der Gepäckausgabe an, sollte man dies sofort bei der Gepäckermittlung am Flughafen oder direkt am Schalter der Airline melden. Je nach Fluggesellschaft erhalten Reisende Verpflegungsgutscheine oder Toilettenartikel. Außerdem ist die Fluggesellschaft verpflichtet, Ausgaben für notwendige Einkäufe wie Kleidung zu erstatten. Dafür muss binnen 21 Tagen eine schriftliche Schadensmeldung an die Airline gerichtet werden. Für die Höhe gibt es keine Vorschrift, diese regeln die Unternehmen in ihren AGBs. Kommt das Gepäck verspätet an, wird es in der Regel an die in der Verlustmeldung angegebene Unterkunft nachgeliefert. Ebenfalls nach 21 Tagen gelten Koffer endgültig als verschollen. Dann haftet die Fluggesellschaft bis zu einer Höchstgrenze von 1.134,71 Euro pro Passagier.

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Uwe Seeler hat Recht: Der Ball war nicht drin. Das Tor zum 3:2, das England 1966 im Finale gegen Deutschland die Weltmeisterschaft brachte, war keines. Überzeugend führt Metin Tolan in „So werden wir Weltmeister. Die Physik des Fußballspiels“ den Beweis. In seinem unterhaltsamen, populärwissenschaftlichen Buch erläutert der Physiker, welche Kräfte beim Fußball wirken, wie man beim Elfmeterschießen gewinnt, warum Schiedsrichter überraschend oft die richtigen Abseitsentscheidungen treffen, warum Handball langweiliger ist als Fußball und dass Frauenfußball den Männersport an Attraktivität übertreffen wird – wenn auch erst in einigen Jahren. Er verschont seine Leser nicht mit Grafiken und Fachbegriffen wie dem Magnus-Effekt oder der Poisson-Verteilung. So macht er sie fit für die nächsten Fußballfachgespräche. Doch allen physikalischen Erkenntnissen zum Trotz: Bei der Fußball-WM wird sich auch Fußballfan Metin Tolan von unvorhersehbaren Spielzügen und Ergebnissen überraschen lassen. |
Prof. Dr.
Hartmut Graßl
Nein, Angst hilft nicht, da doch die Medizin bekannt ist: ein neues Energieversorgungssystem, weg von fossilen Brennstoffen und hin zur effizienten Nutzung erneuerbarer Energieträger. Das dämpft die Erwärmungsrate und vermeidet eine globale Wirtschaftskrise als Folge der Klimakrise. Das beim Klimagipfel in Kopenhagen 2009 nur zur Kenntnis genommene Ziel, die Erderwärmung auf zwei Grad begrenzen zu wollen, war ein marginaler Fortschritt. Denn zwei Grad halten die meisten Wissenschaftler bereits für zu viel. Der öffentliche Druck ist nun so groß, dass die nächste Klimakonferenz in Mexiko nicht ohne völkerrechtlich verbindliches Protokoll dastehen kann.
Rund 130.000 Personen haben europaweit im Internet abgestimmt – jetzt steht das neue Bio-Logo fest. Das siegreiche Logo mit dem „Euro-Blatt“, für das 63 Prozent aller Teilnehmer stimmten, hat der Düsseldorfer Student Dušan Milenković entworfen. Ab dem 1. Juli 2010 ist dieses EU-Bio-Logo für alle verpackten Bioprodukte, die in einem EU-Mitgliedstaat hergestellt wurden und die notwendigen Normen erfüllen, verbindlich vorgeschrieben. Zu den Kriterien für das Logo zählen unter anderem die ökologische Produktion von mindestens 95 Prozent der Zutaten und eine klare Kennzeichnung der Herkunft.
Der 100-Dollar-Schein zählt zu den am häufigsten gefälschten Banknoten. Jetzt hat US-Finanzminister Timothy Geithner eine neue 100-Dollar-Note vorgestellt, die mit neuester Technik für mehr Sicherheit sorgen soll. Ein 3-D-Sicherheitsband auf der Vorderseite zeigt je nach Blickwinkel Bilder von Glocken in einem Tintenfass oder die Zahl 100. Das Design ändert sich kaum: Nur das Porträt von Benjamin Franklin, das auch heute den 100-Dollar-Schein ziert, wird vergrößert. In Umlauf kommt die neue Banknote im Februar 2011; die rund 6,5 Milliarden alten „Benjamins“ behalten ihre Gültigkeit.