Glossar

Erläuterungen zu allen wichtigen Fachbegriffen

Advanced Measurement Approach (AMA) für operationelle Risiken

Bei dem Advanced Measurement Approach für operationelle Risiken leitet die Bank die regulatorische Eigenkapitalunterlegung für operationelle Risiken aus einem internen Risikomodell ab. Die Bestimmung der Kapitalunterlegung erfolgt in diesem fortgeschrittenen Ansatz auf der Grundlage Value-at-Risk auf Basis eines 99,9 Prozent-Konfidenzniveaus und eines Betrachtungszeitraums von einem Jahr.

Advisory-/Management- und Vermögensverwaltungsmandat

Durch eine Kapitalanlagegesellschaft (KAG) des DekaBank- Konzerns gemanagter Fremdfonds. Bei Advisory-Mandaten tritt die KAG des DekaBank-Konzerns nur als Berater auf, d. h. die externe Verwaltungsgesellschaft muss die Übereinstimmung mit gesetzlichen Anlagerestriktionen vor der Umsetzung prüfen. Bei Management-Mandaten hingegen wird die Anlageentscheidung durch eine KAG des DekaBank-Konzerns getroffen, geprüft und umgesetzt. Bei Vermögensverwaltungsmandaten wird das Vermögen von institutionellen Anlegern entsprechend der individuellen Anlageziele und unter Beachtung aller Restriktionen unter Abschluss eines Vermögensverwaltungsvertrags verwaltet.

Asset Backed Securities (ABS)

Wertpapiere (meist Anleihen oder Schuldscheine), die von einer Zweckgesellschaft emittiert werden und durch Vermögensgegenstände (überwiegend Forderungen) besichert sind. ABS-Papiere werden in unterschiedlichen Tranchen begeben, die in einem Nachrangverhältnis zueinander stehen. Die für die jeweils vorrangigen Tranchen bestehenden Rück- und Zinszahlungsansprüche werden als erste aus den bei der Zweckgesellschaft eingehenden Zahlungen bedient (Wasserfallprinzip).

Assets under Management (AuM)

Wesentliche Bestandteile der AuM (AMK & AMI) sind das ertragsrelevante Volumen der Publikums- und Spezialfondsprodukte der Geschäftsfelder AMK und AMI, Direktanlagen in Kooperationspartnerfonds, der Kooperationspartnerfonds-, Drittfonds- und Liquiditätsanteil des Fondsbasierten Vermögensmanagements sowie die Advisory-/Management- und Vermögensverwaltungsmandate.

Auslastung der Risikotragfähigkeit

Kennziffer, die das Verhältnis zwischen dem Konzernrisiko (Geschäfts-, Markt-, Kredit-, Beteiligungs-, Immobilien-, Immobilienfondsrisiko und operationelles Risiko) und den Deckungsmassen aufzeigt.