Kunstsammlung
„Parallels“ - Fotografie-Highlights aus dem MMK in der DekaBank
Als langjähriger Partner des MMK Museum für Moderne Kunst Frankfurt am Main fördert die DekaBank nebst Helaba und Deutschem Sparkassen- und Giroverband (DSGV) die Jubiläumsausstellung ‚MMK 1991 – 2011. 20 Jahre Gegenwart’.
In diesem Rahmen zeigen nun die drei Hauptförderer seit Ende September 2011 unter dem gemeinsamen Ausstellungstitel "Parallels" Fotografie-Highlights bzw. Künstlerbücher aus der Sammlung des MMK an ihren jeweiligen Standorten,
In der DekaBank sind vom 30. September 2011 bis 12. Januar 2012 zentrale Werke von Thomas Ruff, Candida Höfer, Taryn Simon, Tobias Zielony und Larry Sultan & Mike Mandel zu sehen. Bis auf Letztere handelt es sich hierbei ausnahmslos um Künstler, die auch in der DekaBank Kunstsammlung des 21. Jahrhunderts vertreten sind.
Tobias Zielony im Gespräch
Das Künstlergespräch mit Tobias Zielony am 10. November 2011 im Rahmen von ‚Parallels’ stieß auf großes Interesse. Zielony sprach über die Jugendszene von Vele (Italien) bis Manitoba (Kanada). Fünf seiner Fotografien sind noch bis Mitte Januar in der Ausstellung in der 44. Etage zu sehen. Rund 80 Gäste nahmen am 10. November 2011 am Künstlergespräch mit Tobias Zielony im Bankettsaal des Trianon teil. Geführt wurde es von Axel Köhne, Mitarbeiter des MMK Museum für Moderne Kunst Frankfurt am Main und zugleich Kurator von ‚Manitoba’, der aktuellen Einzelausstellung des Künstlers im MMK Zollamt. Zielony sprach über sein Werk und berichtete von seinen Einflüssen, seinen Projekten sowie deren Entstehung.
„Tobias Zielony unterscheidet sich deutlich von anderen Fotografen, weil er sich als Sujets außergewöhnliche soziale Brennpunkte ausgesucht hat. Es war sehr interessant, im Künstlergespräch so viel über seine Motivation und Herangehensweise zu erfahren“, so Weert Diekmann von der DekaBank. Tobias Zielony, 1973 in Wuppertal geboren, befasst sich in seinen Arbeiten mit Themen wie dem öffentlichen Raum und dessen Aneignung durch den Menschen. Dabei untersucht er mit Vorliebe Randbezirke und deren soziales Milieu. Vor allem seine Serien über Jugendliche in Europa und Nordamerika sind ein zentraler Teil seines Werks.
Arbeiten Zielonys befinden sich in der DekaBank Kunstsammlung des 21. Jahrhunderts, im MMK Museum für Moderne Kunst sowie aktuell in der Ausstellung ‚Parallels’.
Öffentliche Führung zu "Parallels" in der DekaBank
11.Januar 2012 Künstlerführung mit Flo Maak um 19 Uhr
Wenn Sie an einer der Veranstaltungen teilnehmen möchten, richten Sie Ihre Anmeldung bitte an: kultur@deka.de
Führungen durch die DekaBank Kunstsammlung
Am 28./29.5.2011 fand zum siebten Mal "Kunst privat! - Hessische Unternehmen zeigen ihre Kunstsammlungen" statt. Bei der DekaBank führte die Expertin Sophie von Olfers, Kuratorin der Ausstellungshalle für zeitgenössische Kunst "Portikus" in Frankfurt, gemeinsam mit Valery Trosdorf durch die DekaBank Kunstsammlung des 21. Jahrhunderts. Sophie von Olfers, die viele Künstlerinnen und Künstler der Sammlung persönlich kennt und bereits mit einigen Ausstellungen kuratiert hat, ermöglichte neue und ganz persönliche Einblicke in die Kunstwelt.
Öffentliche Kunstführungen
Private Gruppen können nach Anmeldung unsere Kunstsammlung im Trianon-Hochhaus in Frankfurt am Main besuchen. Wir bieten Führungen zu den Highlights der Sammlung, zu verschiedenen Themen, z. B. „Natur auf der Spur!“ oder „Between Art and Life“, und für Kinder und Jugendliche an.
Eine der jüngsten Frankfurter Unternehmenssammlungen

- Liam Gillick, Deckeninstallation „Applied Discussion Platform“ und Wandmalerei „Renovation Filtration“, 2003
Foto: Wolfgang Günzel
© Liam Gillick, Galerie Esther Schipper Berlin
Seit 2003 baut die DekaBank ihre Kunstsammlung des 21. Jahrhunderts auf. Sie umfasst derzeit knapp 900 Arbeiten der Malerei, Fotografie, Skulptur und installativen Kunst und gehört zu den jüngsten Unternehmenssammlungen in Frankfurt am Main. Die internationale Kunstsammlung zeigt ein besonderes Interesse an avantgardistischen Tendenzen und begibt sich auf ein Feld junger Positionen. Als Spiegel der Gesellschaft soll die Sammlung nicht nur repräsentative Bedürfnisse erfüllen, sondern als wichtiger Bestandteil der Unternehmenskultur für das gesellschaftliche Engagement der DekaBank stehen. Als alltägliche Begleiter der Mitarbeiter, Geschäftspartner und Kunden werden die Kunstwerke in den Foyers und Fluren nach konzeptionellen Gesichtspunkten präsentiert.


