Geschichte
| Chronologischer Überblick | |
|---|---|
| 1918 |
Gründung der Deutschen GirozentraleDie Deutsche Girozentrale (DGZ) wird 1918 ins Leben gerufen. Als rechtlich unselbständige Bankanstalt des Deutschen Zentral-Giroverbands in Berlin ist sie von Beginn an fest in der Sparkassenorganisation verwurzelt. Sie fungiert zunächst vor allem als Geldvermittlungsstelle und fördert den bargeldlosen Verkehr der Sparkassen und Girozentralen. |
| 1919 |
Die DGZ erhält Anerkennung als öffentliche BankanstaltDie Bank ist nunmehr berechtigt, Inhaberschuldverschreibungen (Deutsche Kommunalanleihe) zu emittieren. Ab 1921 fungiert die DGZ zusätzlich als Zentralinstitut für die Kreditfinanzierung von Städten und Gemeinden. Deshalb erfolgt eine Namenserweiterung durch den Zusatz „Deutsche Kommunalbank“. |
| 1920 |
Gründung der Niederlassung Frankfurt am MainMit der Eröffnung der Niederlassung will die DGZ die Chancen des Börsenplatzes Frankfurt am Main nutzen. |
| 1924 |
Entwicklung zum zentralen GeldhandelsinstitutAus Deutschem Sparkassenverband und Deutschem Zentral-Giroverband geht 1924 der Deutsche Sparkassen- und Giroverband (DSGV) hervor. Die DGZ konzentriert sich nach der Fusion der Einzelverbände vor allem auf die Finanzierung der Städte und Gemeinden und entwickelt sich zu einem zentralen Geldhandelsinstitut. Im Rahmen ihrer Aufgabe als Liquiditätshalter für die Girozentralen organisiert sie den Giroverkehr, ist im Devisenhandel aktiv und nimmt auch am grenzüberschreitenden Zahlungsverkehr teil. |
| 1931 |
Umwandlung in eine rechtlich selbständige Anstalt öffentlichen RechtsDurch die Dritte Verordnung des Reichspräsidenten zur Sicherung von Wirtschaft und Finanzen vom 6. Oktober 1931 erlangt die DGZ im Rahmen der Neuordnung des kommunalen Bankwesens als Anstalt öffentlichen Rechts die rechtliche Selbständigkeit. 1932 erhält sie erstmals eine eigene Satzung. Unbeschränkter Haftungsträger bleibt jedoch weiterhin der Deutsche Sparkassen- und Giroverband. |
| 1931-1945 |
Neuorientierung der GeschäftsausrichtungDas 1931 erlassene und 1939 wieder aufgehobene Kommunalkreditverbot bringt das Kommunalkreditgeschäft fast vollständig zum Erliegen. In den Jahren bis 1945 ist die DGZ überwiegend als Liquiditätszentrale für die Sparkassen und in der Abwicklung des Zahlungsverkehrs tätig. |
| Ab 1945 |
Nach dem Zweiten Weltkrieg findet sich die DGZ im sowjetisch besetzten Sektor Berlins wieder und hat sich auf Weisung der Alliierten auf die Abwicklung des Altgeschäfts zu beschränken. Aufgrund der stark eingeschränkten Geschäftstätigkeit ist die DGZ gezwungen, mehr als 90 Prozent der Mitarbeiter zu entlassen. Das Vermögen der Banken muss zunächst an die „Bankenkommission“ übergeben werden und wird 1949 in das „Eigentum des Volkes“ der DDR überführt. |
| 1947 |
Eröffnung einer provisorischen Geschäftsstelle in Westberlin |
| 1949 |
Eröffnung einer Niederlassung in Düsseldorf |
| 1954 |
Wiederaufnahme der Bankgeschäfte in DüsseldorfErst im Jahr 1954 nimmt die DGZ in Düsseldorf ihre Bankgeschäfte in vollem Umfang wieder auf. Schwerpunkte bilden der Liquiditätsausgleich und das Geldgeschäft. Im Kommunalkreditgeschäft konzentriert sie sich hauptsächlich auf den Bund und seine Körperschaften. Daneben gewinnt sie bei Wertpapieremissionen zunehmend an Bedeutung. |
| 1956 |
Gründung der Deka Deutsche Kapitalanlagegesellschaft mbHDie Deka Deutsche Kapitalanlagegesellschaft mbH wird am 17. August 1956 in Düsseldorf gegründet. Mit ihr wird der Grundstein für alle heutigen Investmentaktivitäten unter dem Dach des DekaBank-Konzerns gelegt. Die heutige Deka Investment GmbH managt und verwaltet nach deutschem Recht aufgelegte Aktien-, Renten- und Geldmarkt-Publikumsfonds sowie Spezialfonds für institutionelle Anleger. |
| Ab 1965 |
Umzug von DGZ und Deka nach Frankfurt am MainNach dem zweiten Weltkrieg etabliert sich Frankfurt am Main als zentraler Standort des deutschen Finanzsystems. Das macht den Umzug beider Häuser unumgänglich. Erklärtes Ziel der DGZ war es, ihr Profil als öffentlich-rechtliche, ertragsorientierte Geschäftsbank zu schärfen. Auch für die Deka bot die Mainmetropole gute Voraussetzungen, die positive Ertrags- und Absatzlage weiter zu stärken. |
| 1967 |
Gründung der Deutschen Sparkassen-Immobilien-Anlage-Gesellschaft mbHDem wachsenden Interesse an Offenen Immobilienfonds wird – gemeinsam mit den regionalen Girozentralen – durch die Gründung der Deutschen Sparkassen-Immobilien-Anlage-Gesellschaft mbH (Despa) Rechnung getragen. Dieser Geschäftszweig – die heutige Deka Immobilien Investment GmbH – entwickelt sich fortan sehr erfolgreich. |
| 1971 |
Gründung der Luxemburger Tochter der DekaDie Deutsche Girozentrale International S.A. ist die vierte Gründung einer deutschen Bank am Luxemburger Finanzplatz. Die Deka verfolgt damit das Ziel, das Euromarktgeschäft zu intensivieren. Mit der Eröffnung einer eigenen Niederlassung in Luxemburg im Jahr 1982 vervollständigt die Deka ihre grenzüberschreitende Dienstleistungspalette. |
| 1988 |
Gründung der Deka International S.A.Die organisatorisch und personell eng mit der DekaBank Deutsche Girozentrale Luxembourg S.A. verbundene Deka International S.A. (DIL) mit Sitz in Luxemburg wird zunächst als reine Fondsverwaltungsgesellschaft für die Auflegung und Verwaltung von Publikumsfonds gegründet und verwaltet ab 1988 nach Luxemburger Recht aufgelegte Aktien-, Renten-, Geldmarkt- und Dachfonds. |
| 1990-1991 |
Engagement in den neuen BundesländernDie DGZ fungierte als Zentralinstitut der Sparkassen in den neuen Bundesländern und bot zudem Beratungsprogramme an. Dies war allerdings nur eine vorübergehende Unterstützung, denn letztlich fiel in der Sparkassen- Finanzgruppe die Entscheidung für die Gründung eigenständig agierender Regionalbanken. |
| 1991 |
Gründung der DekaBank (Luxemburg) S.A.Als Servicegesellschaft für Privatanleger bietet die DekaBank (Luxemburg) die Verwahrung von Fondsanteilen im S-LuxDepot sowie die Fondsgebundene Vermögensverwaltung S-DynamikDepot an. Für das Management der Portfolios ist die DekaBank in Frankfurt zuständig. |
| 1993 |
Gründung der Deka Investment Management GmbHAls Investmentfondsgesellschaft für institutionelle Anleger gegründet, verschmilzt die Gesellschaft 2002 mit der Deka Deutsche Kapitalanlagegesellschaft mbH zur Deka Investment GmbH mit Sitz in Frankfurt am Main. |
| 1995 |
Gründung der Deka (Swiss) Privatbank AG mit Sitz in ZürichNach einer Beteiligung der Swissca in Höhe von 20 Prozent firmiert die DekaBank (Schweiz) AG im September 1998 in Deka(Swiss) Privatbank AG um. Das Institut ist eine Servicegesellschaft für Privatkunden und bietet die Verwahrung von Fondsanteilen im DekaSwiss Depot sowie das Schweiz PrivatPortfolio an. |
| 1996 |
Gründung der DekaBank GmbHDie Deka reagiert auf die Veränderungen an den Finanzmärkten und ebnet mit der Grünung der DekaBank GmbH am 1. Januar 1996 den Weg für eine Expansion. Die nunmehr bestehende Holding-Struktur erlaubt die größtmögliche Flexibilität im Markt und bietet zudem die Voraussetzung für die in der Folge angestrebte Fusion von Deka und DGZ. |
| 1999 |
Fusion der DekaBank GmbH mit der Deutschen Girozentrale Deutsche KommunalbankMit der Fusion von DGZ und DekaBank zur DekaBank Deutsche Girozentrale am 1. Januar 1999 gelingt die Zusammenführung von unterschiedlichen, gleichwohl aber komplementären Geschäftsfeldern. Das Verschmelzen beider Häuser ist die Antwort der Sparkassen-Finanzgruppe auf die wachsenden Anforderungen der globalisierten Finanzmärkte zum Vorteil von Kunden, Anteilseignern, Vertriebspartnern und Mitarbeitern. |
| 2002 |
Aus DGZ•DekaBank wird DekaBankEine Fokussierung erfährt die Markenpolitik des Hauses, die zur Jahresmitte auf eine breitere Basis gestellt wird. Sind die entsprechenden Aktivitäten bislang im Wesentlichen in der Produktmarke „Deka Investmentfonds“ gebündelt worden, so wird jetzt die Firmenmarke „DekaBank“ in die Positionierungsstrategie einbezogen. Die entscheidenden Voraussetzungen hierfür werden durch die am 1. Juli 2002 vollzogene Umfirmierung des Hauses gelegt: Aus DGZ•DekaBank wird DekaBank. |
| 2004 |
WestInvest Gesellschaft für Investmentfonds mbHMit Wirkung vom 1. Januar 2004 erhöht die DekaBank Deutsche Girozentrale ihre Beteiligung an der WestInvest Gesellschaft für Investmentfonds mbH von 40 % auf 94,9 % und übernimmt deren Immobilienfonds. |
| 2004 |
Deka FundMaster Investmentgesellschaft mbHDie Deka FondsSupport GmbH erhält den Status einer Kapitalanlagegesellschaft und ist künftig als Master- und Fondsservice-KAG am Markt tätig. Sie firmiert seit dem 30. August 2004 unter „Deka FundMaster Investmentgesellschaft mbH“. |
| 2006 |
„First Choice Deka“2006 erreicht das Provisionsergebnis mit 883 Millionen Euro den höchsten Stand der Bankgeschichte. Zudem steht dieses Geschäftsjahr im Zeichen der strategischen Neuausrichtung: Die Aktivitäten im Geschäftsfeld Asset Management Immobilien werden grundlegend neu strukturiert. Das Kreditgeschäft, die Handels- und Sales-Aktivitäten des Kapitelmarktbereichs sowie die Refinanzierungsaufgaben werden im neu formierten Geschäftsfeld Corporates & Markets zusammengefasst. Die unter dem Motto „First Choice Deka“ gebündelten Initiativen haben das Ziel, die Partnerschaft mit den Sparkassen und Landesbanken auszubauen, durch exzellente Vertriebs- und Betreuungsleistungen Mehrwert für die Verbundpartner zu schaffen und den DekaBank-Konzern dauerhaft als exklusiven Partner zu positionieren. |
| 2007 |
Standard & Poor’s AwardDeka Investment wird am 29. März 2007 bei den Standard & Poor’s Fund Awards 2007 Germany als beste große Fondsgesellschaft für das Jahr 2006 ausgezeichnet. |
| 2008 |
Aufsteiger des JahresBeim Euro-Fund-Award 2008 erhält die Deka Investment am 25. Januar 2008 den Goldenen Bullen als „Aufsteiger des Jahres“ sowie 17 einzelne Fondsauszeichnungen. |
| 2008 |
Exchange Traded Funds (ETFs)Mit der Gründung der zum Geschäftsfeld Corporates & Markets zählenden ETFlab Investment GmbH im Januar 2008 und dem Einstieg ins ETF-Geschäft zum 31. März 2008 erweitert die DekaBank ihr Angebot um eine neue Produktklasse, die auf die Bedürfnisse institutioneller Kunden zugeschnitten ist. |

